Zielbild
Die fünf Phasen im Überblick
Kanal Prep →
Konto, Kanal, Warm-up – und der Beleg, dass er ausgespielt wird.
- 1Google-Konto
- 2Nummer + SMS-Verify
- 3Antidetect-Profil + eigener Proxy
- 4Login + 2FA
- 5aRuhen lassen (~3 Tage)
- 5Trust-Anker
- 5bEigentum übernehmen
- 6Warmup
- 7bYouTube-Kanal anlegen
- 7cWalking-Video als erstes Video
- 7dPop-Potenzial prüfen – 2 Tage nach dem Walking-Video
- 7Editor-Trick
- 8Verknüpfung Konto und Kanal
DNA & Rezept →
Am Vorbild gemessen, in Werte übersetzt, bis Klon-% ≥ 85 nachgezogen.
- K0Klonbarkeit prüfen – bevor irgendetwas gebaut wird
- K1Kanal messen
- K2Die besten Videos ziehen
- K3Zuhören: Transkripte
- K4Hinsehen: echte Frames
- K5Formel schreiben
- K6Maßstab messen
- K7Rezept ableiten
- K8Rezept anwenden
- K9In einen Kanal gießen
- K10Klon-Loop: Testvideo, messen, nachziehen
- K11Auf den vorbereiteten Kanal legen
Pipeline →
Liest das Rezept und baut daraus das Video.
- P1Skript
- P2Bilder + Ton
- P3Render
- P4Thumbnail + Upload
- P5Abschluss
Test →
Prüfen, bevor etwas nach draußen geht. Alles $0.
- T3Sieht es aus wie das Vorbild?
- T0Hängt die Kette zusammen?
- T1Trockenlauf ohne Kosten
- T5Lädt der Kanal auf das richtige Konto?
- T1bZeigt eine Folge wirklich jedes Modul?
- T2Trifft die Folge ihren Maßstab?
- T4Automatisch nachziehen bis es passt
Veröffentlichen →
Kanal verknüpfen, Warm-up abwarten, per Skript hochladen.
- U1Kanal verknüpfen
- U2Warm-up abwarten
- U3Publisher-Takt
- U4Öffentlich schalten
- U5Kadenz halten
Fällt Phase 4 durch, wird die DNA oder das Rezept nachgezogen, nicht das einzelne Video gerettet. Deshalb steht der Test vor der Veröffentlichung und nicht danach. Und deshalb endet Phase 2 nicht mit einem fertigen Rezept, sondern mit einem gemessenen: höchstens 3 Testvideos, Tor bei Klon-% ≥ 85 (K10). Erst danach wird das Rezept auf den in Phase 1 vorbereiteten Kanal gelegt.
1. Das Zielbild in einem Satz
Eine Maschine, die aus einem bewiesenen fremden YouTube-Kanal automatisch einen eigenen, monetarisierten Kanal baut – und das so oft wiederholt, dass wir irgendwann eine dreistellige Zahl von Kanälen vollautonom betreiben.
Nicht „ein guter Kanal". Eine Fabrik, die Kanäle als Produkt ausstößt. Der Wert steckt im System, nicht im Einzelvideo. Wer das System hat, skaliert Reichweite ohne proportional mehr Arbeit.
Woran das Zielbild abgenommen wird – eine Zahl (Leon 30.07.2026): Kanal reinwerfen, und was rauskommt, ist dasselbe Video – nicht „ähnlich im Geist", sondern alles im Bild: Machart, Optik, Übergänge, Text, Stimme, Materialmischung. Gemessen mit channel_clone/clone_score.py (T3): Frame-Kontaktbogen des Vorbilds gegen unseren, mehrere Vision-Linsen urteilen unabhängig, Klon-% = Median, alles $0 über Leons Plan.
Ziel 85 · Toleranz 5 · Tor 80 (Leon 17.08.2026, ersetzt die alte 90). Ein Klon gilt als bestanden, wenn er die 80 erreicht und kein kritischer Befund offen ist. Warum nicht 85 hart: dieselbe Fassung streut über wiederholte Messungen mit Standardabweichung 6,5 – ein hartes „≥ 85" hätte der Zufall entschieden, nicht die Qualität. Die Toleranz senkt nicht den Anspruch, sie sagt nur, ab wann ein Wert nicht mehr unterscheidbar darunter liegt. Quelle der Zahlen: clone_score.ZIELWERT und klon_loop.TOLERANZ/besteht_ab() – nirgends abschreiben.
Deshalb ist die Zahl kein Bericht, sondern das Abnahmekriterium: solange sie darunter liegt, ist das System nicht fertig – egal wie viele Module „schaltbar" sind.
Damit ein Umbau überhaupt beurteilbar ist, wird die Zahl seit 30.07.2026 geführt: jede Messung schreibt eine Zeile nach clone_score_ledger.json (Zeit · Kanal · Zahl · gegen was · welchen Weg P2 in dem Moment fuhr · seit HZ-661 zusätzlich run_id und render_marke, damit erkennbar ist, WELCHES Video gemessen wurde), clone_score.py --stand zeigt je Kanal Messbarkeit und letzten Stand, das HQ zeigt sie als Spalte im P2-Block und als Verlauf unter Phase 5 · Test.
Seit HZ-661 (02.08.2026) misst sie sich selbst: clone_score.py <kanal> --render bewertet ein fertig gerendertes mp4 (Frames per ffmpeg statt YouTube-Storyboard), und scripts/clone_score_watch.py (Cron 1×/Min, $0) nimmt jeden neuen Render automatisch dran. Dabei gemessen und wichtig für jede Deutung (02.08.2026, historischer Beleg): dieselbe Datei wurde in drei Läufen mit 55 · 38 · 48 bewertet – die Linsen streuen um bis zu 17 Punkte. Eine einzelne T3-Zahl ist deshalb kein Trend, verglichen wird gegen den Median mehrerer Messungen. Der aktuelle Stand steht hier bewusst NICHT als Zahl (ein Literal veraltet still und wurde schon einmal für einen Absturz gehalten, obwohl es nur alt war – 12.08.2026): er kommt live aus python3 channel_clone/clone_score.py --stand, die Vision-Seite und das HQ lesen dieselbe Quelle (klon_verlauf.stabiler_stand()). Seit 12.08. trägt jede Zahl dort ihr Messgerät (welche Dimensionen zählten, gegen welches Soll): ein Sprung nach einem Linsen-Umbau wird als Instrumentwechsel benannt statt als Fortschritt oder Regress. Messbar sind nur Kanäle mit gepflegtem Vorbild (/hq/api/road/stand → klon_messbar) – für den Rest fehlt das Vorbild (HZ-626), und ohne Vorbild gibt es keine Zahl.
Warum das der richtige Hebel ist: Jonas fährt genau dieses Modell (~15 Nischen, ~30–40 Kanäle, 5-stellig/Monat) – allein + 1 Kollege, kaum KI im Bild ($0,18–0,20/Video über Stock/Harvest). Er hat kein Geheimwissen; er hat das System + Traktion. Das System bauen wir zum Nulltarif nach.
Quelle im Repo: channel_clone/VISION.md
Vision